Saskatchewan unterscheidet sich nicht wesentlich vom benachbarten Manitoba. Ueber 50 % des kanadischen Weizens wird in den beiden Provinzen geerntet. Auch beim Durchqueren von Saskatchewan kann es einem deshalb leicht vorkommen, als ob man durch ein einziges grosses Getreidefeld faehrt. Darueber erstreckt sich ein riesieger blauer Himmel, dessen weisse Wolken einen wundervollen Kontrast ergeben.Leider gibt es in Saskatchewan nur wenige Gebiete die nicht landwirtschaftlich genutzt werden. Im Grasslands-Nationalpark im Suedwesten kann man hingegen noch die urspruengliche Prairie-Landschaft bestaunen, wie sie sich den ersten Siedlern zeigte. Zahlreiche Voegel finden hier Nistplaetze und Heuschrecken veranstalten ein Konzert.
Der oestliche Teil des Parks ist dabei karger und von Taelern durchzogen. U.a. Koyoten und Antilopen fuehlen sich hier heimisch. Aber auch zahlreiche Schlangen wie die Bullsnake (eine Wuergeschlange), die Susi auf einer Wanderung fast zum Verhaengnis geworden waere ;-).
Im Westteil des Parks locken vor allem putzige Prairiehunde, die in fussbaldfeldgrossen Arealen ausgekluegelte Tunnelsysteme angelegt haben. Die sozialen Tiere verfuegen ueber ein ausgepraegtes Kommunikationssystem und sobald man sich ihnen naehert warnen sie ihre Artgenossen und verschwinden unter Tage. Bevor wir nun das Redberry Lake Biosphaerenreservat in Saskatchewan besuchen, nutzen wir noch das spaetsommerliche Wetter (das Thermometer klettert gerade auf bis zu 30 Grad!) und machen einen kleinen (2.500 km langen) Abstecher nach Alberta und in die Rocky-Mountains.
Fortsetzung folgt…

















