Doch noch mal von vorne: Den Hurricane Irene, der zuletzt zu einem Tropensturm abgewertet wurde, erlebten wir sicher in einem Motel in der Naehe der Provinzhauptstadt Fredericton. Nach Wind und Regen kam zum Glueck schnell wieder die Sonne hervor und wir fuhren weiter nach St. John. Dort laesst sich bei den Reversing Falls ein besonderes Naturschauspiel beobachten. Die Flut der Bay of Fundy ist hier so stark, dass sie einen Fluss dazu zwingt seine Fliessrichtung zu aendern. Besonders beliebt sind die Stromschnellen bei sogenannten Whitewater-Kayakern, die sich mit winzigen Kayaks in die Fluten stuerzen. Highlights in New Brunswick sind definitiv die Gezeiten. Bei Flut steigt hier das Wasser bis zu 16 m an – Weltrekord! Wanderungen auf dem Meeresgrund sollten also bestens geplant sein, denn das Wasser kommt schnell und man kann leicht in Gefahr geraten. Besonders gut kann man den Effekt der Gezeiten bei den Hopewell Rocks beobachten. Hier hat das Wasser bizarre Formen aus dem weichen Sandstein geschliffen. Taeglich stroemen hunderte von Touristen an diesen Ort. Wir besuchten die Felsen frueh morgens und genossen den Sonnenaufgang am Strand ganz fuer uns alleine. Ein unvergessliches Erlebnis.
Wir sind jetzt bereits auf dem Weg nach Quebec und verlassen damit die maritimen Staaten. Auf unserem Weg hat unsere kleine Kanadaflagge an der Autoantenne leider auch ein paar Federn lassen muessen: Der Atlantik ist weg (die beiden roten Streifen in der Flagge symbolisieren Pazifik und Atlantik)! 
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