Wir haben uns seit unserem letzten Blogeintrag so rein geographisch nicht wirklich vom Fleck bewegt: Wir sind immer noch in der Provinz Saskatchewan , arbeiten im Redberry Lake Biosphaeren Reservat (BR) und wohnen bei Rachel in Hafford. Unser Hauptprojekt, mit dem wir hier im BR beauftragt wurden, war ja die Neugestaltung der Website http://www.redberrylake.ca. Die ist nun seit Mitte Dezember online und wir hoffen ihr habt alle schonmal einen Blick drauf geworfen (P.S.: Dank Google kann man genau nachvollziehen aus welcher Region/Stadt die Zugriffe kommen – wir fuehren Liste, Freunde!). Weitere Projekte stehen bereits an und wir werden fuer eines davon sogar bezahlt!
Natuerlich haben wir nicht nur gearbeitet in den drei Monaten hier. Wir waren zum Beispiel mit Rachel auf Wildhuehnerjagd, was in Kanada so geht: Zunaechst schleiche man mit geladener Waffe etwa 1,5 Stunden durchs Gebuesch und versucht das gewuenschte Tier aufzustoebern. Wenn man dann keinen Erfolg hat – so wie wir – faehrt man noch ein bisschen mit dem Auto rum. Und da hat man dann meistens Glueck – so wie wir. Unser Huhn (Ruffed Grouse = Kragenhuhn) wurde dann an Ort und Stelle fachgerecht er- und zerlegt und zuhause gleich verspeist. Mehr Details zum Zerlegen sparen wir uns an dieser Stelle. Nur soviel: So haetten wir es nie angestellt, wenn uns einer gefragt haette.
Natuerlich haben wir nicht nur gearbeitet in den drei Monaten hier. Wir waren zum Beispiel mit Rachel auf Wildhuehnerjagd, was in Kanada so geht: Zunaechst schleiche man mit geladener Waffe etwa 1,5 Stunden durchs Gebuesch und versucht das gewuenschte Tier aufzustoebern. Wenn man dann keinen Erfolg hat – so wie wir – faehrt man noch ein bisschen mit dem Auto rum. Und da hat man dann meistens Glueck – so wie wir. Unser Huhn (Ruffed Grouse = Kragenhuhn) wurde dann an Ort und Stelle fachgerecht er- und zerlegt und zuhause gleich verspeist. Mehr Details zum Zerlegen sparen wir uns an dieser Stelle. Nur soviel: So haetten wir es nie angestellt, wenn uns einer gefragt haette.
Und da wir schon beim Jagen sind: Unseren Weihnachtsbaum haben wir ebenfalls in der Natur erlegt. Wenn man mit dem richtigen Kanadier unterwegs ist (Andrew), springt dabei nicht nur ein Baum raus (an Oma: es ist eine Weissfichte!), sondern auch ein Picknick mit Lagerfeuer und Bratwurst sowie die noetige Menge Vodka und Gluehwein – lustig wird der Ausflug dann von ganz alleine JUnd dann stand ja auch bald Weihnachten vor der Tuer! Uns haben die deutschen Traditionen im Dezember, wie Nikolaustag und Weihnachtsmarkt, und vor allem die deutschen Koestlichkeiten echt gefehlt. Keine Lebkuchen, keine Dominosteine, kein Spekulatius, nix! “Adventsstollen” hatten wir am 22. Dezember in einem Supermarkt aufgestoebert und wurden prompt an der Kasse gefragt, was das sei und wie man es ausspricht.
Also haben wir unseren Gluehwein selbst gemacht und viele Plaetzchen gebacken, um in Weihnachtsstimmung zu kommen. Thomas’ Lieblingsplaetzchen (Spritzgebaeck) durften natuerlich auch dieses Jahr nicht fehlen. Aus Ermangelung an professionellem Geraet, kam dieses Jahr der Fleischwolf mit Hackfleischaufsatz zum Einsatz. Es war zwar etwas laestig aus den ganzen Teigwuersten wieder Kekse zu formen, aber es hat funktioniert.
Und da sind wir ja auch schon beim Thema: Heute ist also nun Silvester – 2011 geht zu Ende. Fuer uns natuerlich ein ganz besonderes Jahr! Wir haben so viel erlebt, dass es uns schon wie eine Ewigkeit vorkommt, als wir in Toronto gelandet sind und unser Abenteuer begann! Da muessen wir heute auf jeden Fall drauf anstossen!
Wir hoffen ihr habt ebenfalls alle einen wunderbaren Abend heute – lasst es ordentlich krachen!








































